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COACHINGSTUDIO MÜNCHEN

The Livegood// JOURNAL

Erschöpft vom Job? 7 Anzeichen, dass es mehr ist, als nur eine volle Woche.

  • 27. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Aug.


Sonntagabend. Du liegst auf dem Sofa, vor dir läuft eine Serie, die du eigentlich gerne magst. Eigentlich könntest du abschalten. Stattdessen bist du im Kopf längst bei Montag: beim Jour fixe um neun, dem Gespräch mit deiner Mitarbeiterin und der Präsentation für die Geschäftsführung.


Vielleicht kennst du das?

Die Woche hat noch nicht begonnen – und fühlt sich trotzdem schon schwer an.

Und ja, jeder denkt sonntags mal an Montag. Aber wenn dein Job selbst am freien Abend weiterläuft, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Erschöpft vom Job? Diese 7 Anzeichen solltest du ernst nehmen:



1. Selbst kleine Dinge kosten dich plötzlich viel mehr Kraft.


Es ist 16:47 Uhr. Eine Mitarbeiterin schreibt: „Kannst du kurz drüberschauen?“

Früher hättest du die Datei geöffnet und weitergemacht. Heute liest du die Nachricht und denkst nur: Bitte nicht noch ein Thema. Nicht, weil du nicht helfen möchtest.

Dir fehlt gerade schlicht die Kraft, dich noch einmal neu einzudenken.

Aber hey, vielleicht ist nicht diese Anfrage das Problem. Vielleicht zeigt sie dir nur, wie anstrengend selbst kleine Dinge inzwischen geworden sind.



2. Du bist so erschöpft vom Job, dass nach Feierabend kaum noch Energie bleibt.


Du klappst den Laptop zu. Dein Partner fragt, ob ihr noch essen gehen wollt. Eine Freundin schickt eine Sprachnachricht. Eigentlich wolltest du zum Sport. Und dein erster Gedanke ist: Bitte heute nichts mehr. Also bestellst du etwas und scrollst durch Instagram, ohne richtig mitzubekommen, was du dir ansiehst.

Und ich verstehe das. Nach einem langen Tag müde zu sein, ist normal.

Aber wenn selbst ein schöner Abend sich wie eine weitere Aufgabe anfühlt, geht es vielleicht um mehr als Müdigkeit.



3. Du kannst nach der Arbeit nicht richtig abschalten.


Du sitzt in der U-Bahn oder gehst durch den Englischen Garten. Innerlich bist du noch in diesem Gespräch von heute Nachmittag.

Warst du zu direkt? Hättest du anders reagieren sollen? Warum hat dein Chef bei diesem Satz so komisch geschaut?

Später öffnest du noch einmal Teams. Nur kurz.

Und ja, du nimmst deinen Job ernst. Aber wenn dein Kopf weiterarbeitet, obwohl der Tag vorbei ist, bekommst du keine echte Pause.



4. Du reagierst viel schneller gereizt als früher.


Die Rückfrage deiner Kollegin ist harmlos. Trotzdem denkst du: Das haben wir doch längst besprochen. Am Abend fragt dein Partner nach dem Wochenende, und plötzlich nervt dich sogar diese Frage. Nicht, weil du keine Zeit mit ihm verbringen möchtest. Du willst heute einfach nichts mehr entscheiden. Vielleicht antwortest du schärfer, als du wolltest.

Aber hey, du bist nicht plötzlich ungeduldig geworden. Vielleicht war dein Tag einfach schon zu voll.



5. Du freust dich weniger, obwohl eigentlich alles gut läuft.


Das Projekt ist abgeschlossen. Dein Chef lobt dich. Die Kundin ist zufrieden.

Du denkst: Geschafft.

Nicht: Das habe ich richtig gut gemacht. Sondern: Zum Glück ist es vorbei.

Vielleicht irritiert dich das. Denn eigentlich hast du doch vieles erreicht, was du dir früher gewünscht hast. Und trotzdem sitzt du abends im Restaurant und merkst: Ich bin gar nicht richtig da. Erschöpfung zeigt sich manchmal darin, dass schöne Dinge kaum noch bei dir ankommen.



6. Du strengst dich noch mehr an.


Du merkst, dass dir alles schwerer fällt. Also blockst du Fokuszeit, stehst früher auf und planst noch genauer.

Denn wenn etwas nicht läuft, kennst du vor allem eine Antwort: mehr Einsatz.

Und ja, das hat lange funktioniert. Genau deshalb ist dieses Muster so schwer zu erkennen.

Aber Erschöpfung lässt sich nicht wegorganisieren.

Vielleicht brauchst du keinen besseren Morgenablauf. Vielleicht brauchst du die ehrliche Frage: Warum versuche ich immer noch, mehr aus mir herauszuholen, obwohl mir die Kraft fehlt?



7. Du erkennst dich selbst kaum noch wieder.


Früher hast du nach der Arbeit spontan eine Freundin getroffen oder bist noch schnell an die Isar gefahren. Heute denkst du bei fast allem zuerst: Wie anstrengend wird das?

Du beantwortest Mails, löst Probleme und versuchst, niemanden hängen zu lassen.

Nach außen fällt das kaum auf. Du bist vorbereitet, lächelst im Meeting und bekommst deinen Alltag hin. Aber du selbst weißt, wie wenig von dir darin gerade noch vorkommt.

Vielleicht ist genau das das deutlichste Anzeichen: Du meisterst dein Leben noch. Aber du fühlst dich darin nicht mehr wie du selbst.



Good to know:


Nicht jedes dieser Anzeichen bedeutet automatisch Burnout.

Natürlich gibt es Phasen, in denen der Job einfach viel ist. Aber wenn du dich in mehreren Punkten wiedererkennst, nimm dieses Gefühl ernst. Du musst nicht warten, bis gar nichts mehr geht. Es reicht, dass du merkst: So möchte ich mich nicht länger fühlen.



erschöpft vom  job

Du möchtest das nicht länger mit dir allein ausmachen?


Im Coaching schauen wir gemeinsam darauf, was dich gerade so viel Kraft kostet und was du konkret verändern kannst, damit dein Alltag sich wieder leichter anfühlt.

 
 
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