Erschöpft vom Job? 7 Anzeichen, dass es mehr ist als nur eine volle Woche.
- 4. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Es ist 17:50 Uhr, kurz vor Feierabend, als deine Mitarbeiterin kurz reinkommt: „Hast du eben noch Zeit?“ Du willst souverän reagieren, aber innerlich zieht sich alles zusammen. Nicht, weil die Frage schlimm ist, sondern weil selbst Kleinigkeiten inzwischen Kraft kosten.
Vielleicht kennst du genau diesen Moment.
Von außen sieht alles normal aus. Du machst deinen Job, führst Gespräche, triffst Entscheidungen, beantwortest Mails und hältst den Laden am Laufen. Du bist nicht zusammengebrochen. Du bist nicht komplett raus. Du funktionierst.
Und genau deshalb ist es so schwer, deine Erschöpfung ernst zu nehmen.
Denn viele Frauen merken viel zu spät, dass sie nicht einfach nur „eine anstrengende Woche“ hatten. Sie gewöhnen sich daran, dass der Kopf nicht mehr richtig abschaltet. Dass sie nach der Arbeit kaum noch Energie haben. Dass sie schneller gereizt sind, weniger Freude empfinden und selbst kleine Aufgaben plötzlich unverhältnismäßig viel Kraft kosten.
Dieser Artikel hilft dir, genauer hinzuschauen: Bist du einfach müde? Oder bist du erschöpft vom Job, weil du schon zu lange über deine eigenen Grenzen gehst?
Warum du Erschöpfung im Job oft zu lange normal findest.
Gerade wenn du Verantwortung trägst, ist Erschöpfung schwer zu erkennen.
Nicht, weil du sie nicht spürst. Sondern weil du gelernt hast, trotzdem weiterzumachen.
Du sagst dir vielleicht: „Die Woche war einfach viel.“ Oder: „Nach dem nächsten Projekt wird es ruhiger.“ Oder: „Andere schaffen das doch auch.“
Und natürlich gibt es stressige Phasen. Es gibt volle Wochen, schwierige Gespräche, enge Deadlines und Tage, an denen man abends einfach platt ist. Das ist noch nicht automatisch ein Problem.
Schwierig wird es, wenn aus einer Phase ein Zustand wird. Wenn du gar nicht mehr richtig runterkommst. Wenn du am Wochenende frei hast, aber innerlich trotzdem nicht frei bist. Wenn du im Job noch funktionierst, aber im Rest deines Lebens kaum noch bei dir ankommst.
Erschöpfung beginnt oft nicht laut. Sie beginnt in kleinen Momenten, die du schnell übergehst.



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